• BNE - Was ist das?

          • Internationale Nachhaltigkeitsschule und Umweltschule in Europa

          • Die Astrid-Lindgren-Schule Sedelsberg nimmt seit Januar 2024 am Projekt „Internationale Nachhaltigkeitsschule/Umweltschule in Europa“ teil. Dieses Projekt läuft über zwei Jahre und hat zum Ziel, sich im Rahmen der 17 Nachhaltigkeitsziele als Schulgemeinschaft auf den Weg zu mehr Nachhaltigkeit im Schulalltag und im Schulumfeld zu machen.

            Am Ende des Projektzeitraums entscheidet eine unabhängige Jury, ob dies tatsächlich gelungen ist. War die Teilnahme am Projekt erfolgreich, wird die Schule als Internationale Nachhaltigkeits- und Umweltschule in Europa ausgezeichnet.

            Unsere Themen für den Projektzeitraum 2024-26 sind:

            1. Schulleben und Schulumfeld mitgestalten-Verantwortung und Demokratie lernen

            Wir möchten durch die Einführung einer Stunde „Soziales Lernen“ in der 1. und 2. Jahrgangsstufe und einer Arbeitsgemeinschaft „Verantwortung lernen“ im Ganztag für den 3. und 4. Jahrgang mehr Partizipation der Schülerschaft am Schulleben und im Schulumfeld erreichen. Zudem soll die Teilhabe der Schüler*innen an Entscheidungen durch die Arbeit der Schülervertretung unterstützt werden.

            In der Stunde „Soziales Lernen“ soll es um das Erlernen grundlegender sozialer Fähigkeiten gehen. Themen wie zum Beispiel Gemeinschaft, Kommunikation, Selbstvertrauen, Gefühle, Familie, Freunde und Entscheidungen können Inhalt der Stunden sein. Aber auch Methoden wie Streitschlichtung (Friedensbrücke oder Gewaltfreie Kommunikation) oder Klassenrat sollen aufgegriffen werden.

            Die AG „Verantwortung lernen“ basiert auf der Idee des FreiDay von Margret Rasfeld, die Initiatorin der Bewegung Schule im Aufbruch ist. Den Teilnehmer*innen der AG soll die Möglichkeit geben werden, aus den 17 Nachhaltigkeitszielen (SDGs=Sustainable Development Goals) Projekte auszuwählen und diese über eine längere Zeit zu verfolgen. Dabei soll das Motto „Global denken-lokal handeln“ und „Lernen durch soziales Engagement“ im Vordergrund stehen.

            Diese Projekte sollen in regelmäßigen Schülervollversammlungen vorgestellt und so in die Schulgemeinschaft eingebracht werden. Durch den Austausch über die Projekte mit der gesamten Schulgemeinschaft erhoffen wir uns eine Auseinandersetzung mit dem eigenen nachhaltigen Handeln im Alltag und das Erkennen der eigenen Verantwortung.

            2. Weniger (Plastik-)Müll, mehr Nachhaltigkeit - Auf dem Weg zu einem wertschätzenden Umgang mit Rohstoffen und Ressourcen

            Ausgehend von unserer Projektwoche zur Nachhaltigkeit, die im September 2024 stattgefunden hat, möchten wir als Schulgemeinschaft zu einem wertschätzenden Umgang mit Müll, Rohstoffen und Ressourcen finden.

            Zum einen ist unser Ziel, Müll achtsam zu trennen. Zum anderen wollen wir als erstes besonders unseren Plastikverbrauch unter die Lupe nehmen und uns damit in der AG „Verantwortung lernen“ und in Schülervollversammlungen beschäftigen.

            Dabei soll es um Fragen gehen wie:

            Was ist eigentlich Plastik?

            Wofür wird es verwendet und warum?

            Was passiert in der der Natur oder in den Meeren, wenn Plastik dort landet?

            Wie viel Plastikmüll entsteht, wenn wir in der Klasse frühstücken?

            Wie können wir plastikfreier frühstücken oder in Geschäften einkaufen?

            Wie gelingt es uns, anders mit Plastik umzugehen?

            Wie könnten wir unseren Plastikverbrauch verringern?

            Auf lange Sicht wäre es wünschenswert, unser Nutzerverhalten bezüglich unseres Müll- und Plastikkonsums durch „Plastikdetektive“ oder einem „Müllvermeidungsmanager“ im Blick zu behalten.