18.05.26
In mehreren Giraffenstunden haben sich die Klassen 2a und 2b intensiv mit Gefühlen beschäftigt. Besonders gut kamen dabei die Monster-Gefühlskarten bei den Schülerinnen und Schülern an. Jede Karte zeigt ein Gefühl mit einem passenden Monster. Auf der Rückseite befinden sich kurze, kindgerechte Erklärungen zu den einzelnen Gefühlen, sodass die Kinder auch selbstständig mit den Karten arbeiten können.
Wenn man sich längere Zeit mit Gefühlen beschäftigt, sie benennen und erklären kann, lässt sich dieses Wissen auch in konflikthaften Situationen nutzen.
Anhand einer Bildkarte, die zwei Kinder am Strand zeigt, haben wir gemeinsam überlegt, welche Gefühle die Kinder haben könnten. Auf dem Bild ist zu sehen, wie ein Mädchen mit Kopfhörern und einer Musikbox in der Hand achtlos durch den Sand läuft und dabei über eine Sandburg tritt. Ein Junge kniet daneben und schaut auf seine zerstörte Sandburg. Gemeinsam ordneten wir dem Mädchen und dem Jungen passende Gefühlskarten zu.
Schnell haben wir gemerkt: Gefühle anderer kann man nur vermuten. Nur die Person selbst kann sagen, wie sie sich gerade fühlt. In Rollenspielen haben wir anschließend versucht, die Situation nachzustellen und dabei die Giraffensprache anzuwenden. Dabei orientierten wir uns am „Giraffenweg“. Gar nicht so leicht! Aber das ist Übungssache – und wir bleiben dran.
Hier der ganze Artikel und mehr Fotos.